Parodontologie

Parodontitis vorbeugen und heilen


 

Parodontitis macht sich durch Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang oder Zahnlockerung bemerkbar. Dann sollten Sie schnell handeln.


Wussten Sie, dass sich in unserem Mund in gesundem Zustand ca. 700 Bakterien tummeln? Ändert sich z.B. durch mangelnde Mundhygiene die Bakterienmenge, entsteht eine Parodontitis, eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Eine Parodontitis beginnt immer mit einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die sich durch zunehmendes Zahnfleischbluten bemerkbar macht. Sobald Sie darunter leiden, sollten Sie schnell handeln. Denn eine unbehandelte Gingivitis und Parodontitis kann nicht nur zum Verlust der Zähne führen, sondern erhöht auch das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle, rheumatische Erkrankungen Erkankungen der oberen Luftwege sowie das Risiko einer Frühgeburt bei Schwangeren.

Parodontitis vermeiden – Prophylaxe als A & O
Mit einer richtigen und gründlichen Mundhygiene, ergänzt durch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung (PZR), können Sie der Entstehung von Gingivitis und Parodontitis entgegenwirken. Um die Bildung schädlicher bakterieller Zahnbeläge zu verhindern, sollten Sie Ihre Zähne zweimal täglich putzen und die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen reinigen. Wir beraten Sie gerne zum Thema „Zähne putzen" und helfen Ihnen bei der Auswahl geeigneter Hygieneartikel.

Systematische Parodontitis-Behandlung
Ziel jeder Parodontitis-Behandlung ist es, die Erkrankung zum Stillstand zu bringen. Dazu müssen die bakteriellen Beläge vollständig beseitigt werden. Bitte beachten Sie: Eine Parodontalbehandlung benötigt Zeit, bis das Zahnfleisch abgeheilt ist. Entscheidend für den Erfolg ist Ihre Mitarbeit. Denn selbst eine gelungene Behandlung der Parodontitis wird unweigerlich zum Misserfolg führen, wenn es Ihnen nicht täglich gelingt, die bakteriellen Beläge ausreichend gut zu entfernen und wenn Sie die notwendigen Nachkontrollen versäumen.
Im Rahmen unseres strukturierten Behandlungskonzepts helfen wir Ihnen gezielt bei der Bekämpfung der Parodontitis.

Unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT)
Wichtig zu wissen: Das Ergebnis einer Parodontitis-Behandlung lässt sich nur dann dauerhaft stabilisieren, wenn im Anschluss langfristig eine unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT) erfolgt. Dabei werden die Bakterien in regelmäßigen Abständen (drei- bis viermal pro Jahr) an den Stellen professionell entfernt, die der häuslichen Mundhygiene nicht zugänglich sind. Ein an Parodontitis erkrankter Patient braucht eine UPT. Eine professionelle Zahnreinigung reicht hier nicht mehr aus.

Erfahren Sie mehr über unser Konzept zur Vorbeugung von Parodontose in unserer Patienteninformation Parodontitis.

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